# 954 Peter Stippl: Angst bedeutet Enge | 28.04.26

# 954 Peter Stippl: Angst bedeutet Enge | 28.04.26

Zur Einstimmung auf das Symposium "Angst vor dem Leben? Wie Kinder und Jugendliche Mut, Sicherheit und Vertrauen entwickeln können", das am 08. Mai 2026 in Linz stattfindet, hören Sie in den nächsten Tagen Gespräche mit Persönlichkeiten, die sich rund um das Thema verdient gemacht haben.

Peter Stippl ist Psychotherapeut, Supervisor, Trainer und Coach.
Als Präsident des ÖBVP war er maßgeblich an der ersten Kinder- und Jugendstudie des Verbandes beteiligt.


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Redaktion & Moderation: Golli Marboe, Gestaltung & Produktion: Iris Haschek, Schnitt: Caritas Koren, Musik: Michael Pogo Kreiner

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In diesem Sinne; bis Morgen.

[00:00:09] Zur Einstimmung auf das Symposium Angst vor dem Leben, wie Kinder und Jugendliche Mut, Sicherheit und Vertrauen entwickeln können, das am 8. Mai 2026 in Linz stattfindet, hören Sie in den nächsten Tagen Gespräche mit Persönlichkeiten, die sich rund um das Thema verdient gemacht haben.

[00:00:26] Peter Stippl ist Psychotherapeut, Supervisor, Trainer und Coach. Als Präsident des ÖBVP war er maßgeblich an der ersten Kinder- und Jugendstudie des Verbandes beteiligt. Heute ist der Ehrenpräsident des ÖBVP zu Gast bei Mental Health Radio und bei 365 Über Medien Reden. Peter Stippl. Peter Stippl, ich beginne mit einer fast albern klingenden Frage, aber wie beschreiben Sie denn Angst?

[00:00:56] Peter Stippl, ich schaue mir das einmal vom Wortstamm an. Und sei es jetzt griechisch, lateinisch, indogermanisch, immer ist sowas wie ango, ang im Wortstamm drinnen und das bedeutet enge.

[00:01:10] Und das entspricht auch einer umgangssprachlichen Redewendung, da wird es ein bisschen eng. Das heißt, wenn etwas schwierig wird, wenn Gefühle wie Angst eben oder wie enge Unsicherheit zu erwarten sind, dann wird die Kreativität klein und gering, wo man sie am meisten brauchen würde.

[00:01:31] Der umgangssprachliche Ratschlag, geh einen Schritt zurück, weich einmal aus, überleg dir das einmal in Ruhe, ist ja genau das Rezept gegen die Enge, weil er wieder Platz schafft.

[00:01:45] Und Sie als Ehrenpräsident des ÖBVB, als Doyen der Psychotherapeutinnen, wie kann man erkennen, wann die Angst, die man ja haben soll, schon als Schutz vor einer tiefen Schlucht oder vor einem Säbelzahntiger, wo beginnt die Belastung? Wo beginnt möglicherweise sogar die Störung oder die Krankheit? Ich bin Ihnen dankbar für den Hinweis, dass die Angst ja an sich eine gute Absicht hat. Hätten wir keine Angst, würden wir alle miteinander nicht mehr leben.

[00:02:15] Wer weiß, wie wir dann Auto fahren würden, wie wir unsere Sportarten betreiben würden. Prinzipiell hat einmal die Angst eine gute Absicht. Und das muss man anerkennen und wertschätzen und daher vielleicht die Frage stellen, was willst du mir denn sagen? Vor was willst du mich warnen? Und das ist bereits der zuerst angesprochene Schritt zurück. Ich schaue mir mit Distanz die Situation an.

[00:02:41] Und auf einmal ist das, was fehlt, um eine Lösung zu finden, möglich, weil ich Abstand habe. Und wann wird es jetzt zur problematischen und behandlungsnotwendigen Angst? Wenn es nicht mehr möglich ist, in die Dissoziation, in die Außensicht, in den Abstand zu gehen. Und ich sehe das eher von den Körpersymptomen.

[00:03:05] Es wird jemand vielleicht rot, typisch Prüfungsangt, Geweis, Zittern. Und der ist mit seiner Ausdrucksweise nicht in seiner normalen oder im einzuschätzenden Kreativität, Klarheit, Logik, sondern man merkt richtig, hey, was ist denn mit dem los? Die Prüfungsangst, das ist natürlich ein Thema bei uns am Symposium, wo wir über die Ängste von jungen Menschen sprechen.

[00:03:32] Und Sie haben im Burgenland, haben Sie uns berichtet, ein Projekt gestartet nach der Covid-Pandemie, wo Sie an Schulen etwas etabliert haben, etwas ausprobiert haben, um den Kindern, den jungen Erwachsenen mehr Sicherheit zu geben. Der Ursprung dieses Projektes war in einer Studie, die wir zu Beginn der Covid-Einschränkungen des Lockdowns gemacht haben,

[00:03:56] wo sichtbar war, dass die Anstiege der Suizidraten besonders bei Kindern und Jugendlichen dramatisch waren. 2022 hat sich eigentlich verdoppelt auf die Jahre vorher. Dann haben wir eine Studie gemacht, die haben geleiten dürfen, was die Ursachen sind. Und eine der Hauptursachen war, dass Kinder und Jugendliche sich schwierige Herausforderungen zu lösen nicht zutrauen.

[00:04:23] Und gerade bei der Aufgabenstellung, die Sie angesprochen haben, Prüfung oder andere Herausforderungen des Lebens, ist eine der stärksten Hilfen, erinnere dich. Erinnere dich, was hast du schon alles geschafft, welche Prüfungen hast du bestanden? Hast du nicht vorher auch Angst oder Bad Feelings gehabt? Was hat dir denn geholfen? Kann man das 1 zu 1 übernehmen?

[00:04:47] Muss man was adaptieren, dass es auch diesmal wieder gut geht und du die Prüfung toll schaffst? Und die Antwort bei vielen Kindern und Jugendlichen war, nein, so quasi, ich habe noch nie was geschafft. Und das, erinnere dich, hat nicht funktioniert. Das heißt, man musste zuerst Biografiearbeit machen und den jungen Menschen darauf aufmerksam machen, dass das Radfahren nicht mit einer Downhill-Strecke begonnen hat, sondern vielleicht mit einem kleinen Rad, mit einem Stützrad dran.

[00:05:17] Und dass auch da einmal zur Stunde eine Knie und eine Beule in Kauf genommen wurde, weil das Ziel eben, gut Radfahren, sportlich Radfahren zu können, ganz stark in den Menschen drin war. Und auch ein kleiner Couch-Potato hat seine Computerspiele nicht sofort maximal als Winner spielen können, sondern hat sich mühsam im Bohr gedient, als Sekundärgewinn vielleicht Englisch gelernt. Man muss das bewusst machen. Und ein Bewusstmachen ist zum Beispiel, wir hatten in diesen Jahren,

[00:05:46] gerade in meinem Heimatbundesland Burgenland, viele Schwimmkurse für die Kinder. Aktion soll möglichst alle schwimmen lernen. Und da ist es ganz typisch, dass sie am Anfang vor dem langen Becken in der Halle, vor dem von einem Meter reinspringen, zwei Meter tief tauchen, Angst hatten, unsicher waren. Ein paar haben überlegt auf eine Ausrede, Schwimmunterricht befreien und ähnliche Dinge. Und irgendwie, es haben alle, die angetreten sind, geschafft.

[00:06:14] Und das wird zu wenig bewusst gemacht. Die Leistungen sind vorhanden. Das Bewusstsein und die Struktur waren nicht vorhanden. Und diese mit wenigen Worten, ein paar Mal während dem Prozess des Schwimmenlernens, rüberzubringen. Am Anfang, na, schaut ganz ambitiös aus. Wenn man erste Etappe mal hat, na, sehr gut Lob. Und das tolle dran, das schaffen alle. Kriegen ein Abzeichen, eine Urkunde. Und das Abzeichen ist gleich ein Anker.

[00:06:45] Fürs nächste Mal erinnern, hallo. Beim Schwimmen holen wir zuerst auch, doch, das geht nicht. Und siehe da, ich trage stolz mein Abzeichen. Darum haben wir Sportvereine in ihren Klublokalen natürlich Fotos und Pokale stehen. Dass, wenn ein Fußballverein aufs Spielfeld rausläuft, dass es an seinen Pokalen vorbeilauft, was er nicht schon alles geschafft hat. Die Angst kann man überwinden. Und man kann sich freuen über das, was man erreicht hat. Aber dann kommen oft die Eltern ins Spiel. Die begrüßen dann das Kind, das mit einem Dreier heimkommt,

[00:07:13] mit den Worten, wenn es noch ein bisschen gelernt hätte, hätte es dann Zweier haben können. Wie kann man denn auf Eltern zugehen, auf Erziehungsberechtigte, dass sie sich auch mit dem mitfreuen können, was die Kinder erreichen? Ich würde die gleiche Struktur vorschlagen wie bei der Angst. Dass ich im ersten Moment das unangenehme Gefühl, und jetzt adressiere ich meine Worte an die Eltern, das unangenehme Gefühl, schon wieder Dreier, und ich weiß, er könnte mehr, einmal runterschlug,

[00:07:42] und sage, okay, du hast es bestanden. Schulterklopfen, du hast es bestanden. Sehr gut, sehr gut. Und in einer anderen Gelegenheit, vielleicht zeitnahe, ein paar Tage später, sag, hast du irgendeine Idee, was könnte es sein, wie wir miteinander geübt haben, wie ich dich abgeprüft habe? Hast du alle Fragen gewusst? Was könnte das denn sein, um so einen Denkprozess anzustoßen, und vielleicht auch an Erfolge erinnern?

[00:08:10] Erst beim Fußballspielen, bist du in die Ansammannschaft gekommen, du hast ein paar Mal blaue Flecken gehabt, hast du ordentlich fleißig trainiert. Wieso gelingt dir das gerade zum Beispiel in Mathematik nicht? Um so der eigentlichen Ursache näher zu kommen und sich als Eltern in eine neue Rolle zu begeben, in die Rolle eines erfolgreichen Spitzencoaches. Sollten Sie sich in einer seelischen oder psychischen Krise befinden und Hilfe suchen,

[00:08:39] dann können Sie sich an die Telefonseelsorge wenden unter 142, 24 Stunden, sieben Tage in der Woche lang, oder wenn Sie lieber chatten, dann unter telefonseelsorge.at und dann auf Sofortchat klicken oder wenn Sie persönlich Hilfe benötigen und das im persönlichen Gespräch machen möchten, dann gibt es auch noch das Kriseninterventionszentrum, kriseninterventionszentrum.at. Jetzt haben die Eltern,

[00:09:08] und auch diese Facette gibt es sehr oft auch, die Hoffnung, den Kindern möglichst Angst im Leben völlig zu ersparen. Ja. Und das beruht ja auch vor diesem Mangel an Wissen über Angst, weil sie denken, Angst ist immer schlecht. Wie kann man denn den Erziehungsberechtigten heutzutage, die nicht mehr in Bildungseinrichtungen sind, überhaupt noch etwas beibringen? Mit Podcasts, mit guten Interviews, mit guten Zeitungsartikeln und vor allem mit Fallbeispielen.

[00:09:38] Ich glaube, dass ein guter Weg sein könnte, Fallbeispiele zu bringen, wie konnte das am Schulausschluss, am Sitzenbleiben gefährdete Kind dazu gebracht werden, dass es jetzt im ersten Schritt einmal die Klasse bestanden hat und in der Zukunft Freude am Lernen bekommen hat. Und da gehe ich noch einmal auf das zuvorgesagte zurück. Gehen Sie bitte, lieber Papa, liebe Mama, in die Rolle eines Coaches.

[00:10:05] Wenn der die im Moment am Abstieg gefährdete Mannschaft nur niederhaut und in den tritt, wird das Ergebnis nicht so toll sein. Der Vereinsvorstand kann den Trainer wechseln, die Schule die Eltern nicht. Und so wie es beim Autofahrnein einen Führerschein gibt und braucht und sogar mit Prüfung belegt werden muss, dass man es kann, wäre es ja für die Eltern auch gut. Jetzt komme ich zu etwas, was Sie ganz bestimmt kennen, nämlich,

[00:10:35] dass die Eltern eben auch Angst haben, nicht gut genug Eltern zu sein. Was raten Sie den Erziehungsberechtigten im Sinne der Abgrenzung, dass sie die Kinder doch nicht als Marionetten an Fäden haben, sondern dass sie sich eben auch lösen können von diesen eigenen Zwängen, die sie zu haben scheinen, von der eigenen Angst, nicht gut genug zu sein? Das Kriterium, ob Eltern gut sind oder nicht, würde ich wo ganz anders ansetzen?

[00:11:04] Und dort würde ich die Frage stellen, traut sich das Kind mit einer Sorge, mit einer Angst, mit einem Problem zu Ihnen kommen? Und Best Practice ist etwas, was in der Wirtschaft sehr vielen, auch im Mittelstand herumkrebsenden Unternehmen geholfen hat zur Exzellenz, zu Spitzenleistungen. Schauen Sie mal Eltern zu, die aus ihrer Beobachtung das ganz toll machen. Was könnten sich von denen

[00:11:34] umgangssprachlich abkupfern? Was machen die anders? Auf was macht mich deren Verhalten aufmerksam, was ich nicht so mache? Und ich bleibe bei dem Bild. Die Spitzencoaches waren meistens einmal bei einem sehr, sehr guten, renommierten Coach als Assistenten. Und dort haben sie es gelernt. So geht, glaube ich, Heimpädagogik, Pädagogik und Elternschaft auch ein wenig. Wir in Österreich haben, glaube ich, keine große Kultur,

[00:12:03] sich im Sinne der Erziehungsarbeit weiterzubilden. Wir haben zwar zehn Kochbücher in der Küche stehen, aber kein einziges, wo darüber reflektiert wird, wie gehe ich mit der Seele des Kindes um? Ja, und es gibt ja auch so unterschiedliche Konzepte und Wege. Und ich glaube, wie bei vielen im Leben, der Feedback zeigt mir, ob ich auf einem guten Weg bin, weil ja auch jedes Kind vielleicht eine andere Methodik braucht. Das ehrgeizige Kind wird man wahrscheinlich mit dem Reden

[00:12:32] übers Ziel fokussieren, aber unter Umständen muss man da dämpfen. Bei einem anderen Kind muss man das Ziel sehr, sehr attraktiv machen, um heute auch den Couchpotato zu ein bisschen Bewegung zu motivieren. Peter Stippel, dann komme ich noch einmal auf Ihre Studienergebnisse zurück und fragt Sie, ob Sie den Befund teilen, dass es nach Covid mehr psychische Belastung und auch mehr Angst bei den Kindern gab als noch davor oder hat man es vorher einfach nur nicht gemessen? Beides spielt wahrscheinlich

[00:13:02] eine Rolle. Die Gesellschaft ist durch Covid und vor allem durch Post-Covid-Störungen, die schon langsam ernst genommen werden, sensibilisiert worden auf psychische Geschehnisse. Und auf der anderen Seite war Covid ein gesellschaftliches Trauma. Niemand hat sich das vorstellen können, was passiert ist mit Lockdown und, und, und. Ob richtig oder falsch, steht jetzt nicht zur Debatte. Und es hat starke Auswirkungen gehabt.

[00:13:30] Und was verursacht ein Trauma bei Menschen? Es stellt ein bisschen die Grundannahmen über Sicherheit in Frage und zeigt, dass Dinge möglich sind, die man sich vorher nicht ausmalen kann. Und wenn das einmal passiert ist, ist ein wenig resilienter Mensch gefährdet, diese Grundsicherheit, die wir brauchen, die zum Teil auch durch Verdrängung unterstützt wird, bei sich selber wieder zu finden und herzustellen.

[00:14:00] Hat das auch was damit zu tun, dass wir emotionale Kommunikation weniger wertschätzen als die sogenannte Evidenzbelastbare, wie das 1 und 1,2 ist, gilt als was Wertiges? Aber die Frage, wie geht es dir als Routine? Ja, da haben wir leider vom anglosexischen Sprachgebrauch übernommen, wo How Do You Do oder How's Life eine Floskel ist, die keinerweise nach dem Befinden des Gesprächspartners fragt, sondern

[00:14:30] einfach eine Phase ist. Und es ist natürlich jetzt zum Begegnern am Gang nicht geeignet, nach der Befindlichkeit nachzufragen. Und vielleicht geht das auch nicht mit neuen Menschen, aber die Befindlichkeit und die Beschäftigung mit dem Anderen in diesem Themenkreis kann Beziehungen und Kontakte doch in eine andere Qualität heben. Es geht nicht mit zu vielen, aber so entstehen vielleicht ganz wertvolle

[00:14:59] Beziehungen, die echt als Bereicherung erlebt werden. Und da schließt sich der Kreis zu der von Ihnen beschriebenen Enge, weil ich diese Enge aufzubrechen in der Lage bin als Gesprächspartnerin. Ganz, ganz genau, indem man vielleicht Gedanken, Sorgen teilt, ich bin nicht der Einzige, Lösungsansätze teilt, Freude und Erfolge teilt und so als Gemeinschaft einfach stärker ist, belastbarer ist, resilienter ist.

[00:15:29] Und wie viel darf da die Schule? Also die Schule soll ja einen Beitrag leisten auch zur Menschenbildung, nicht nur zum Wissenstransfer, gleichzeitig ist sie aber auch nicht die Erzieherin. Ich komme noch aus einer Zeit, da haben wir von den Konsumolchen gewarnt und dass der Staat die Kinder indoktriniert wie in Nordkorea oder wie in der Sowjetunion oder unter den Nazis. Aber heute verlangen wir von der Schule schon, dass sie auch einen Beitrag leistet zur Menschenbildung, oder? Sie sprechen etwas ganz Wichtiges an. Ich glaube, dass in der Pädagogik und zahlreiche Studien,

[00:15:59] die jetzt in Bearbeitung und Vorbereitung sind, an denen ich mitarbeiten darf, zeigen, dass der Anteil der Persönlichkeitsentwicklung, der sozialen Kompetenzen ganz stark zu steigern ist, während der Teil der klassischen Wissensvermittlung in sich verändert zum Wo finde ich Wissen? Wie überprüfe ich Wissen auf Richtigkeit? Also, dass eine ganz große Transformation stattfindet,

[00:16:28] das offensichtlich im Schulbereich nicht ganz so einfach ist. Ich erinnere an die Diskussion, ein oder zwei Stunden Latein weniger und dafür Persönlichkeitsbildete und technische Elemente mehr zu fördern. Das bleibt uns nicht erspart. Neueste Privatschulen haben etwa 50% der Energie in psychoemotionale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen investiert und fahren damit auch in den Lernfächern sehr, sehr gut damit. Das setzt

[00:16:58] allerdings voraus eine enge Kooperation mit dem Elternhaus, weil zum Teil Aufgaben und Entwicklungsschritte gestellt werden, die sich nicht auf die Schule beschränken, sondern in Freizeit Eltern und Geschwister verhalten ihren Niederschlag finden und die Schule braucht dann für sowas auch die Kooperation und den Feedback, um das Kind ganzheitlich fördern zu können. Die dritte Seile in der Schule neben den Pädagoginnen und den Schülerinnen, die Erziehungsberechtigten gewinnt also an Relevanz und

[00:17:28] an Bedeutung. Ganz, ganz wichtig. Wir sehen das in den Problemfällen, dass es dort besonders extrem fällt. Systemsprenger kommen nahezu ausschließlich aus extrem schwierigen familiären Bedingungen, während sehr sehr viele gute und erfolgreiche junge Menschen ihre Kraft und Energie durch ein gutes Elternhaus, Geschwister schöpfen können. Heute bei 365 der Psychotherapeut

[00:17:57] Peter Stippel. Dann springe ich jetzt zu einem nächsten Punkt, zu einer Analogie. Sie wissen, ich komme aus dem Journalismus, vom Film und da setzen wir Angst und Emotion sehr oft als dramaturgisches Mittel ein. Welche Auswirkung hat denn das auf die Menschen, dass wir mit Angst kokettieren, dass wir Situationen in den Medien schaffen, die darauf angelegt sind, dass ich als Mensch reagiere mit einer Emotion? Wie kann man da den Umgang damit lernen?

[00:18:27] Und ich meine nicht nur Social Media, ich meine genauso einen Kinofilm oder ein Hörspiel oder einen Roman, den ich lese. Die Attraktivität für das Publikum besteht ja daraus, die Angst zu empfinden, zu überwinden und sich mit den Siegern, die Filme gehen ja fast immer gut aus, zu identifizieren und sozusagen mit Good Feelings das Kino, das Theater, das Fernsehprogramm oder Hörspiel zu verlassen. Es geht also dort gar nicht so sehr um

[00:18:56] das Horrorerlebnis, sondern um das Bewältigen desselben, um sich stark, kräftig zu fühlen und sich mit den Siegern identifizieren zu können. Ein Spiel mit der Angst und da berühren wir auch etwas, was man im Sport ja deutlich sieht. Für mich als Bergsteiger, also auf den Kahlenberg hinauf zu wandern, ist zwar ein schöner Tag und eine schöne Aussicht, auch der Schneeberg ist schön mit der Zahnrappbahn, aber der Montblau im Winter war schon was anderes.

[00:19:27] Also oder der Kilimandschar oder ähnliche Dinge, das Überwinden und Bewältigen und das Erreichen von ambitiösen Zielen, auch unter der Inkaufnahme von Schwierigkeiten und Gegenwind. Je schwieriger die Wand war, desto größer die Freude, sie bewältigt zu haben, gilt beim Bergsteiger und das gilt für den Marathonläufer, aktuell im Moment in Wien am Sonntag. Also Herausforderung ist er ein natürliches Bedürfnis des Menschen.

[00:19:57] Warum ist das ein natürliches Bedürfnis? Weil es den Überlebenstrieb stärkt, weil wir ja, ob wir es wollen oder nicht, immer wieder vor Herausforderungen gestellt werden und Sport ist ja nicht übertrieben und verrückt betrachtet, es kann auch ins Krankhafte gehen, wo das eigene Leben dann überhaupt nicht mehr geachtet wird. Der ist ja eine gute Vorbereitung für ein gelungenes Leben, von der Teameinstellung,

[00:20:27] von Lernen auch zu verlieren, auch einen Erfolg zu verschieben, wenn beim Bergsteigen das Wetter oder die Umstände nicht passen. Das ist eine Schule fürs Leben und wenn man das so betrachtet, ist es natürlich etwas ganz Wertvolles, an dem man wachsen kann. Und so könnte man aber auch den Schluss ziehen, dass man, wenn man sich Kinofilme anschaut, wenn man auf Netflix surft oder auch im Netz und dort mit Angst konfrontiert, dass man fürs Leben trainiert und nicht nur konsumiert. Ich habe das noch nie so betrachtet, aber in

[00:20:56] Maßen genossen und ich glaube, da ist das Maß auch ein wichtiger Parameter, dass es positiv ist, so wie man bei einem guten Glas Wein sagt, also ein gutes Achtel macht das Essen noch viel schöner. Maß ist, glaube ich, der Parameter, ob es passt oder nicht. Dann komme ich jetzt, wie vorhin schon, wieder zu Ihrer Studie, aber auch zur Mental Health Studie und den Ergebnissen zurück. Da hat sich gezeigt, dass die Lebenszufriedenheit der Kinder und jungen Erwachsenen mit ihrem nahen Umfeld wie der Schule, der Familie

[00:21:26] und den Freunden sehr, sehr gut ist und sehr, sehr hoch ist, verblüffenderweise. Sie aber trotzdem große Ängste haben und Suizidgedanken, depressive Emotionen. Wie geht sich das miteinander aus, dass ich eigentlich mit meinen Freundinnen, meiner Familie und mit meinem Umfeld zufrieden bin und trotzdem diese Ängste empfinde, die mich immer wieder einholen? Das ist eine sehr herausfordernde Frage. Ich würde das mal so interpretieren und an einem praktischen Beispiel

[00:21:55] beleuchten. Als ich vor 50 Jahren in der Situation war, eben Wohnung, Arbeitsplatz, eben, es ist schon länger als 50 Jahre her, zu etablieren, da habe ich fünf Bewerbungsschreiben geschrieben und drei Einladungen bekommen. Ich konnte mir aussuchen, wo mein erster Arbeitgeber ist. Das Erwerben einer doch recht hübschen damals Eigentumswohnung an einem guten Platz in Wien hat fleißiges Arbeiten und Sparen von sechs, sieben Jahren in Anspruch genommen.

[00:22:26] Wenn man jetzt schaut, also wenn sich die bei 50 Unternehmer bewerben und vielleicht zwei Einladungen kriegen, haben sie die Bewerbungsschreiben sehr geschickt und gut aufgesetzt und ähnliches Eigentum sich zu erwerben ist eher mit 20 Jahren verbunden und jetzt bringe ich ein ganz triviales Beispiel, das jeder kennt. Den Reiter am Esel mit dem Angelhaken und der Karotte daran. Motivation funktioniert nur so am Beispiel

[00:22:56] Esel, wenn der die richtige Karotte hier ein kleines Stück abbeißen kann und so läuft er vorwärts. Wenn die so weit weg ist, dass er sie nicht riecht und schmeckt, hat sie keinerlei motivierende Wirkung. Und das könnte eine Metapher ein Sinnbild sein, wie es den Jungen geht, dass viele vernünftige reale und logische Ziele so schwer und so weit weg sind, dass man verzweifelt daran, weil man eher befürchtet, sie nicht zu erreichen oder nicht gut zu erreichen. Aus den

[00:23:25] unlösbar scheinenden Problemen, die man in der Zukunft sieht, entstehen diffuse und generalisierte Zukunftsängste. Ja, und vor allem rate ich jedem, der sich mit einem Jugendlichen in der Situation beschäftigen muss, den Rollenwechsel. Wie war es bei dir? Wie ist es jetzt bei ihm? Und im Moment ist ein Thema, das für den erwachsenen etablierten Menschen vielleicht gar nicht so dramatisch ist, für den Jungen, bei dem es als eine der nächsten Aufgaben zu lösen ansteht, mit einem

[00:23:55] ganz anderen Gewicht versehen. Möglicherweise auch interessant, drei andere Gespräche, die wir im Vorfeld des Symposiums zur Angst mit Kolleginnen aus dem ÖBVP gedreht haben. Die Folge 955 mit Ingrid Jagiello, die Folge 1956 mit Hertha Wimberger oder die Folge 960 mit

[00:24:24] Karin Fiedler. Jetzt ist es ja so, dass Angst zu den Themenfeldern gehört, bitte korrigieren Sie mich, wenn ich etwas Falsches sage, die in der Therapie sehr gut zu bearbeiten sind. Ja. Und daher sollte man auch präventiv durch die therapeutische Unterstützung suchen, damit man mit Anfängen da Ängste, die vielleicht zu einer Störung werden könnten, umzugehen lernt. Das gilt doch bei jedem Krankheitsbild. Heute geht man ganz, ganz stark in die Vorsorge, weil man weiß, je früher

[00:24:54] man einen Tumor entdeckt, mit desto geringeren Mitteln kann er erfolgreich bekämpft werden und die Chancen für den Menschen, das Problem zu lösen, sind ungleich höher. Das ist bei der Psyche ganz genauso. Der Umgang mit der Angst muss erlernt werden und wenn das bis dahin nicht erfolgt ist, kann man einen Privatlehrer einen Nachhilfeunterricht, aber das ist auch schon wieder ein bisschen negativ besetzt, man kann sich einen Trainer, einen Coach nehmen, das ist besser besetzt, emotional

[00:25:24] besser besetzt und erreicht das Gleiche. Man muss nicht warten, bis man immer aus dem Bett kommt. Trotzdem frage ich Sie jetzt auch noch nach denen, die nicht mehr aus dem Bett kommen und zu Ihrer Empfehlung, wie man dann mit der Situation umgehen soll, wenn einem ein Therapeut in Absprache mit einer Neurologin oder einer Psychiaterin auch die Verwendung von Medikamenten empfiehlt. Also ich habe immer wieder die Diskussion mit Patientinnen, ich nehme keine Psychopharmaka,

[00:25:54] so als Grundsatzentscheidung und ich sage dann, okay, also wenn Sie die Hand brechen, lehnen Sie den Gips ab, wenn Sie Schwierigkeiten mit den Füßen haben, den Stock und das ist schon mal erste Verunsicherung und jetzt muss man mal drüber reden, welche Vorurteile gibt es denn da und Eigenmedikation ist absolut ungeeignet, ganz schlimm, wenn es dann noch wenigen Tagen Einnahmen eines Medikamentes gut geht, das von selber absetzen und abwerten, ganz, ganz neurologisch gefährlich

[00:26:24] und führt oft bis zum Suizid, ja, also das ist eine ganz gefährliche Situation. Aber was ist wichtig beim Facharzt? Wie in der Psychotherapie die persönliche Beziehung ist die Grundlage für Heilsgeschehen in der Psychotherapie, aber auch in der Psychiatrie, Neurologie und ich brauche einfach einen Arzt meines Vertrauens, der ein bisschen Zeit für mich hat. Kleine Probleme können interessierte

[00:26:53] Allgemeinmediziner, der, wenn es noch ein klassischer Hausarzt ist, vielleicht, das habe ich bei mir am Land noch deutlich, der sich auch persönlich dort weiterentwickelt und gebildet hat, dann sehr gut helfen und begleiten. Diese Dinge mit einem Arzt zu besprechen, ist bei mir in schweren Diagnosestellungen Voraussetzungen, dass ich mit jemandem arbeite. Könnten Sie uns ganz kurz, falls das kurz formulierbar ist, den Unterschied zwischen modernen Antidepressivern zu Schmerzmitteln, Schlafmitteln

[00:27:23] und Berührungsmitteln beschreiben, weil die modernen Antidepressiva sagt man, machen ja nicht abhängig? Eine Frage, die man doch eher den Facharzt stellen sollte, das Abhängig Werden davon ist einfach auch ein psychodynamischer Vorgang. Wenn ich mich nicht gleichzeitig mit den Ursachen und mit den anderen Möglichkeiten, Schwierigkeiten, die ich mit mir habe, zu bewältigen beschäftige und ausschließlich auf das Einwerfen vom Pulver

[00:27:53] verlasse, dann ist bei Psychopharmaka, wie bei jedem Medikament, das längere Zeit genommen wird, um die gleiche Wirkung zu erzielen, eine höhere Dosis notwendig. Und da kommt man in eine schwierige Situation. Beides gemeinsam, eine gute Kooperation zwischen dem Psychotherapeut und dem Facharzt, sind die beste Voraussetzung, die Ziele gut zu erreichen. Weil der gute Arzt wird natürlich auch fragen, wie sich die Symptome weiterentwickeln, wenn die

[00:28:23] schwächer werden, wir darüber diskutieren, wie man statt einem Ganzen ein halbes Medikament nimmt, statt zweimal am Tag um die Tageszeit, wo es eher erforderlich ist. Und so hat man eine gute, schnelle erste Hilfe und dann ein gezieltes Vernünftiges ausschleichen, sodass das Erlernte Schritt für Schritt die Aufgabe, die zuerst das Medikament wahrnehmen, musste übernehmen. Weil da werden ja körpereigene Stoffe stabilisiert, Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin.

[00:28:53] Genauso ist es. Zum Beispiel auch Freude, auch Gutes zu erleben, auch Positives zu erleben, hinausgehen, bewegen, alles diese klassischen Hausmittel vom Platon schon weg, gehen wir Runde miteinander und reden mal drüber. Sokrates, das Sokratische Gespräch und alles, alles das beginnt zu wirken und für die erste Hilfe war das Medikament ganz entscheidend und wichtig und in einer guten Abstimmung kann es auch wieder langsam reduziert und irgendwann ganz abgesetzt

[00:29:23] werden. Die Botschaft ist jedenfalls, hören Sie Ihrem Arzt des Vertrauens so zu bei Fragen des psychischen Wohlbefindens wie bei einem gebrochenen Arm? Das ist die Bitte, der Appell an die Ärzte und aus dem ländlichen Raum kommend, wo es noch den klassischen Hausarzt gibt, weil mein Hausarzt war schon sein Vater, mein Arzt und das schafft eine andere Beziehung, ein anderes Vertrauensverhältnis und der Arzt braucht auch nicht mehr so lange, weil er ganz

[00:29:52] viele Informationen über den Menschen, nicht nur jetzt physisch, sondern auch vom sozialen System her hat. Dann bleibe ich jetzt gleich bei Beziehung und kehre noch einmal zurück in die Schule. Und da möchte ich jetzt noch den Themenkreis Macht und Angst ansprechen. Also durch die hierarchische Struktur, die es in Schulen gibt, dass die Pädagoginnen nicht nur begleiten, sondern auch noch prüfen, entsteht ja gleich eine sehr traditionelle Situation, die auch nötig ist wahrscheinlich, weil man Wissen dann

[00:30:21] irgendwann auch abgeprüft bekommen will oder soll. Wie lässt sich das durchbrechen, dass ich einerseits Begleiterin bin als Pädagoge und andererseits prüfender und notengebende Person? Ich glaube, und das ist ganz schwierig und braucht natürlich auch eine Straffung des Lehrplans, dass die Lehrer, wir haben das auch schon angesprochen, mehr für psychosoziale Interventionen Zeit haben. Sodass man den Kindern zum Beispiel einmal den Sinn und die Aufgabe von Prüfungen

[00:30:51] erklärt, weil die wirkliche Prüfung ist ja das Leben. Und ich checke einfach als Pädagoge mit meinem Test, da wehnt man da doch einfach ein anderes Wort auch gleich, das hilft ein bisschen, mit meinem Test, ob du schon gut genug vorbereitet bist, das auch zu bestehen oder ob du noch ein bisschen Training brauchst. Genauso wie bei der Fußballmannschaft, der Trainer, wenn er die Mannschaft aufstellt, zuerst mit einem größeren Team, schaut, wie die Kondition ist,

[00:31:20] die Balltechnik und alles, um zu entscheiden, wer ist reif genug, dass eine gute Chance besteht zu gewinnen. Und ihr wollt ja alle im Leben gewinnen. Ich helfe euch dabei als Lehrer. Und schließlich noch ein Themenkreis, der auch in diesem Zusammenhang oft thematisiert und angesprochen wird, das ist, wie bei jeder Gesundheitsfrage, der Umgang mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Und auch Angst kommt bei Armut natürlich schneller vor,

[00:31:50] als wenn es mir wirtschaftlich gut geht, oder? Das ist einfach so, psychische Belastung und soziale Belastung sind vergesellschaftet. Das ist ganz klar, schauen wir uns zum Beispiel noch einmal das angesprochene Covid und Lockdown an. Wenn Kinder in einem großen Haus aufwachsen, jedes Kind sein eigenes Zimmer hat, seine eigene Workstation hat, wird das viel weniger ein Problem sein, als wenn in einer sehr kleinen Wohnung viele Kinder einen PC und womöglich Eltern, Teile der Eltern auch noch

[00:32:20] Homeoffice hatten, dann fängt schon der Kampf um den PC an, dann gibt es mehr Streit, dann gibt es mehr Konflikte, dann ist das Wohlgefühl, das nächste Sicherheit zu Hause schon erodiert. Verteilungsgerechtigkeit, so gut man die herstellen kann, ist also eine Notwendigkeit für mehr psychisches Wohlbefinden. Eine politische Frage, zu der man eigentlich nicht anders als Ja sagen kann. Peter Stippel, ich möchte zum Schluss Sie noch einladen zu etwas, was wir gern am Ende unserer

[00:32:49] Gespräche machen. Wir wollen nämlich nicht mit einem Appell oder mit einer Antwort enden, sondern mit einer Frage. Was meinen Sie, womit sollten wir uns als Gesellschaft in den nächsten Jahren beschäftigen, um das Thema Angst anders betrachten zu können? Ohne, dass Sie schon wissen, wie die Antwort ausschaut, sondern was hätten Sie als Themenvorschlag für uns alle? Ich glaube, dass das Thema Konfliktlösung und Friedensarbeit

[00:33:19] eine ganz, ganz große Herausforderung ist. Und ich glaube, dass wir gerade in Österreich oder zum Beispiel in Wien Lösungsansätze haben. Wir sind da im 9. Bezirk, Mariana Gasse 1 ist nicht sehr weit, Viktor Frankl Zentrum. Etwa 3000 Kinder im Jahr werden von dem Zentrum anhand von guten metaphorischen Beispielen durch die Lösungsansätze von Herrn Professor Frankl geführt

[00:33:48] und kriegen Anregungen dafür. Es gibt Spiele, Gruppenübungen, wo man Konfliktlösungen lernt. Ich glaube, dort mehr Zeit von den Großen, die wir auch bei uns im Land hatten, noch einmal Professor Frankl zitiert, zu lernen, könnten Ansätze sein, in dieser Richtung gut unterwegs zu sein. Und das wünsche ich einfach allen, die sich jetzt die Zeit genommen haben,

[00:34:18] uns zuzuhören. Vielen Dank für Ihre Zeit, vielen Dank für die Expertise und bis bald wieder. Bis bald und danke für die Einladung. Gut, dass Sie sich mit dem Thema beschäftigen. 365 Ein Angebot von VsUM, dem Verein zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien. Hergestellt von Inspiris Medienproduktion. Falls Sie die Arbeit von VSOM und diesen Podcast unterstützen möchten, dann abonnieren Sie 365 auf allen Podcast Plattformen wie Spotify,

[00:34:48] Castbox, iTunes oder Soundcloud und überall, wo es Podcasts sonst gibt. Der Verein zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien finanziert seine Aktivitäten durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Falls Ihnen Medienbildung und Demokratie auch ein Anliegen sind, dann freuen wir uns, wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten. Dazu finden Sie Informationen auf der Webseite www.vsum.tv In diesem Sinne bis morgen.

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